Erfüllt Dein Recruiter diese 14 Punkte?

 

„Für mich ist die Jobsuche echt unangenehm, denn die Arbeitsweise vieler Recruiter, nicht die Bewerbungsgespräche, stressen mich.“  Jonas, UX-Konzepter

 

Der Job ist ein wichtiger Teil unseres Lebens: Wir verdienen mit unserer Arbeit nicht nur Geld, sondern bringen uns ein, verwirklichen und entwickeln uns. Idealerweise haben wir auch Spaß an dem, was wir tun! Dass die Jobsuche also nicht ganz unwichtig ist, liegt auf der Hand: Es soll nicht irgendein Job sein, sondern der, der am besten zu Dir passt – sowohl fachlich, als auch menschlich und dem ganzen Drumherum.

Warum aber macht die Jobsuche oft keinen Spaß?

Ein Grund könnten die Recruiter sein. Aussagen wie die von Jonas höre ich täglich: Recruiter nerven, üben Druck aus, versenden ungefragt Lebensläufe und vergessen somit den Datenschutz oder hören nicht zu. Ich kann wirklich verstehen, dass viele Jobsuchende kein Interesse mehr an einer Zusammenarbeit mit einem Recruiter haben, denen, die berufsbedingt eigentlich ganz genau wissen sollten wie wichtig und heikel das Thema Jobwechsel ist. Trotzdem machen sie so viel falsch, obowohl es so einfach wäre, es richtig zu machen.

Recruiting ist heutzutage leider vor allem eins: Ein Vertriebsjob. Im Vertrieb galt schon immer: Je mehr Du in den Trichter reinwirfst, desto mehr bleibt am Ende hängen. Da hat Qualität und der Mensch, um den es geht, erstmal wenig Relevanz – genauso wenig wie Datenschutz, Zuverlässigkeit und Werte. Masse statt Klasse und ein Chef, der mit dem Finger permanent auf die Zahlen und Statistiken zeigt sowie der verständliche Wunsch, das Fixgehalt um einen Bonus zu erhöhen, sind die treibenden Faktoren der meisten (zum Glück nicht aller) Recruiter. Ein System, dass in keiner Branche weniger fehl am Platze sein könnte, als hier – bei Dir und Deiner Jobsuche, oder?

 

Aber es gibt auch die, die ihren Job verstehen. Die ehrlich sind. Die für Dich da sind und zu 100% in Deinem Sinnen agieren. Recruiter, die eine wirkliche Hilfe sind. Damit Du zukünftig einen guten sowie verlässlichen Recruiter an Deiner Seite haben kannst und Dir die Jobsuche Spaß macht, habe ich für Dich eine Checkliste entwickelt. Sie hilft Dir bei der Wahl Deines Recruiters. Idealerweise kreuzt Du ganz oft JA an! Viel Spaß damit!

 

Übrigens: Auch die Unternehmen sollten sich immer wieder fragen, mit welchen Dienstleistern sie in der Personalbeschaffung zusammenarbeiten und bereits hier auf Qualität setzen. Auch hierzu habe ich bereits eine Checkliste entwickelt.

 

Das Wort Recruiter steht stellvertretend für die vielen anderen Berufsbezeichnungen, die es im Zusammenhang mit dem Thema gibt.

 

Wie wird man eigentlich Atlassian Consultant?

Ein Interview mit dem Atlassian-Experten Philipp Sendek

 

Wer kennt sie nicht – die Welt der Atlassian Produkte? In IT-Unternehmen gehören die Arbeit mit Jira, Confluence oder HipChat zum Alltag. Aber auch in anderen Branchen halten immer mehr Produkte aus der Atlassian Welt ihren Einzug – und das ist auch gut so: sie erleichtern unzählige Prozesse und sind einfach in der Handhabung. Keine Angst, dies wird keine Werbeveranstaltung für Atlassian, das haben sie auch gar nicht nötig. Ich möchte heute ein viel spannenderes Thema aufgreifen: Jobs, die im Zusammenhang mit Atlassian-Produkten entstanden sind und ebenso vielfältig sind wie die Produkte des australischen Software-Anbieters. Viele wissen leider gar nicht, dass es solche Jobs gibt.

Dazu habe ich Philipp gefunden. Philipp liebt, was er tut und solche Menschen faszinieren mich ja eh immer. Er hat bereits das Einsteigerhandbuch JIRA für den Rest von uns ins Deutsche übersetzt und ist absoluter Profi in seinem Job!

 

Philipp, wie nennt sich Dein Jobtitel? Atlassian-Versteher?

*lacht* Also offiziell ist es Senior Atlassian Consultant. Bei brainbits unterscheiden wir im Atlassian-Team hauptsächlich zwischen Atlassian Consultant (oder Berater) und Process Consultant. Ersterer hat einen stärkeren Fokus auf die Tools inklusive Installation, Implementierung und Administration; hier spielt auch technisches Fachwissen eine wichtige Rolle, welches für diese Aufgaben erforderlich ist.
Der Process Consultant hat wiederum den Schwerpunkt in der Prozess-Beratung, wo wir natürlich häufig auf die Atlassian-Tools zurückgreifen, uns jedoch nicht darauf versteifen. Diese Rolle wird unter anderem von unserem Geschäftsführer Patrick Schuh ausgeführt und kann eher als „Business“- und weniger als Technik-Rolle gesehen werden.

Alles in Allem kann man uns als Problemlöser oder Optimierer sehen.

 

Wie sieht ein klassischer Arbeitstag bei Dir aus (nach dem ersten Kaffee)?

Puh, ein typischer Tag… Tatsächlich ist der Job so abwechslungsreich, dass es schwierig ist, einen typischen Tag herauszupicken. Im Grunde hängt es immer von den aktuellen (Kunden-)Projekten und den daraus hervorgehenden Aufgaben zusammen.
Wenn ich einen Kundentermin habe, sind diese meistens ganztägig, ich mache mich also auf den Weg zum Kunden, die in der Regel im Umkreis von Köln oder im Ruhrgebiet angesiedelt sind. Beispiele für diese Termine sind:

  • Schulungen, die wir für JIRA und Confluence sowie Endanwender und Administratoren abhalten können
  • Workshops, in denen konkrete Themen, die der Kunde vorgibt, durchgearbeitet werden. Beispielsweise wie ein Ausrollen der Atlassian-Tools im Unternehmen aussehen kann, oder wie man mit Hilfe von JIRA und Confluence die Vorgaben der ISO9001 umsetzen kann.
  • Initiale Installationen der Atlassian-Tools beim Kunden.
  • Eine Mischung aus Schulung, Workshop und ggf. einer vorausgehenden Installation der Applikationen.

Steht kein Kundentermin an, fahre ich entweder ins Büro oder arbeite vom Home Office aus. Da wir sowohl eine gesicherte Verbindung (VPN) in unser Büro, als auch zu den meisten Kunden haben, sind wir hier sehr flexibel was den Arbeitsstandort betrifft. Da ich in Oberhausen wohne, kommt mir das natürlich entgegen.

In diesem Fall stimme ich mich morgens mit meinen Kollegen ab und arbeite dann an den offenen Themen aus meinen Kundenprojekten. Das können dann Dinge sein wie:

  • offene Fragen per Mail beantworten
  • Support-Anfragen meiner Kunden beantworten oder Kollegen unterstützen
  • Konfigurationen vornehmen
  • Installationen ausführen
  • Entwicklung von Automationen mittels Scripts

Ansonsten bin ich seit letztem Jahr auch für Atlassian selbst als Fach-Experte für die Entwicklung der offiziellen Zertifizierungen tätig und wurde zum Technical Lead für die Zertifizierung „Atlassian Certified Administrator“ ernannt. Dadurch ergibt sich eine spannende Kooperation mit Kollegen von Atlassian und anderen Partnern aus den USA.

 

 3 Punkte, die Dich an Deinem Job besonders erfüllen?

  • Die Abwechslung und Arbeit mit verschiedenen Menschen und Unternehmen verschiedener Branchen. Selten gleicht ein Kunde dem anderen, die Erfahrung bei dem einen Kunden hilft jedoch häufig dabei, die Probleme von neuen Kunden zu lösen oder entsprechende Optimierungen vorzuschlagen.
  • Es ist immer ein großartiges Gefühl am Ende des Tages, wenn man einem Kunden eine richtig gute Lösung bereitgestellt oder ein hartnäckiges Problem gelöst hat. Durch die Flexibilität der Applikationen ist sehr viel möglich, was es manchmal auch verdammt komplex macht. Umso besser ist dann das Gefühl, wenn man es erfolgreich abgeschlossen hat.
  • Die Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort. Durch die Kernarbeitszeit von 10 – 16 Uhr und die Standortunabhängigkeit vieler Tätigkeiten hat man sehr viele Freiheiten, die man in anderen Jobs oder bei anderen Arbeitgebern nicht hat. Natürlich geht damit auch eine große Verantwortung einher. Es spricht aber auch nichts dagegen, den üblichen 9-17 Uhr Tag im Büro zu haben.

 

Wann wusstest Du, dass Atlassian-Themen und Du zusammengehören? Gab es da ein „Aha-Moment“?

Gute Frage. Ich bin über einen vorigen Job, in dem ich als System-Administrator bei einem anderen Atlassian-Partner tätig war, das erste Mal mit den Atlassian-Applikationen in Kontakt gekommen. Nach einem Arbeitgeberwechsel habe ich vereinzelt unsere Entwicklungsteams bei Konfigurationen unterstützt, da die offizielle Stelle recht langwierige Prozesse hatte.

Da ich dort allerdings schon als interner Berater in technischen Themen tätig war, kam das Angebot eines namhaften Unternehmens in der Atlassian-Welt, Atlassian Berater zu werden, sehr gelegen.

Und tatsächlich kann ich in dieser Rolle sehr viele meiner Stärken, wie u. a. Beratung, Arbeiten in der System-Administration, Programmierung und Koordinationsfähigkeit einbringen.
Gerade in einem Team wie unserem gibt es keine Scheuklappen: Wenn es bestimmte Dinge gibt, die jemand gut kann, versuchen wir die Aufgaben auch so zu planen, dass diese Themen bevorzugt bei der Person landen. So gebe ich Programmieraufgaben beispielsweise nicht immer direkt an einen Entwickler weiter, sondern kann – im Rahmen meiner Möglichkeiten – selbst Hand anlegen und damit den Prozess im Sinne des Kunden massiv beschleunigen.

 

Was ist Dein beruflicher Background?

Ich bin gelernter Fachinformatiker mit Fachrichtung System-Integration und dem Fokus auf Linux, habe allerdings auch geraume Zeit Windows-Systeme betreut. Später war ich dann als Linux-Administrator und anschließend Technical Project Manager mit starkem Bezug zum Operations Management tätig. Seit 2014 bin ich Atlassian Consultant.

 

Welche Voraussetzungen sollten Menschen mitbringen, um ebenfalls einen Job wie Deinen machen zu können?

Das Wichtigste ist natürlich, dass die Person gerne mit Menschen zusammenarbeitet und gut im Umgang mit Kunden ist. Quasi das sogenannte „Berater-Gen“ hat.
Dann ist es als technischer IT-Consultant natürlich unabdingbar einen ausgeprägten technischen Hintergrund, idealerweise im Bereiche der Systemadministration, zu haben. Und da es viel um Prozesse geht, sollte ein souveränes Verständnis für prozessuale Sachverhalte vorhanden sein. Als Prozessberater hingegen ist der administrative Background nicht wichtig. Man muss also zum Beispiel keine Linux-Konsole beherrschen oder virtuelle Maschinen aufsetzen. Stattdessen stehen die Fähigkeit, sich schnell in neue Zusammenhänge einzudenken, Anforderungen im Gespräch mit dem Kunden zuverlässig herausarbeiten zu können und Erfahrungen im Analysieren und Modellieren von Prozessen im Vordergrund. Und natürlich – ganz praktisch – die Fähigkeit, sich in die Möglichkeiten und Konfigurationen von Software-Tools schnell einarbeiten zu können und diese entsprechend der Anforderungen der Kunden zu neuen Lösungen zusammenzusetzen.
Da wir häufig beim Kunden vor Ort arbeiten, ist auch eine gewisse Reisebereitschaft erforderlich. Hier versuchen wir jedoch – im Interesse des Teams und unserer Familien – die Kunden regional zu halten; Wir haben zwar auch jetzt Ausnahmen, diese haben wir jedoch bewusst gewählt, weil der Kunde oder die Branche uns gereizt hat.

Meine neue Mitarbeiterin Erna

Mit Verstärkung bin ich ins neue Jahr gestartet! Erna wird nun zur Recrutainerin ausgebildet, aber eben auf „hundisch“. Wünsche Euch allen auch noch einen tollen Start ins neue Jahr!


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Die 10 gruseligsten Aussagen von Recruitern – Happy Halloween

Die 10 gruseligsten Aussagen von Recruitern

 

Halloween ist nur ein Mal im Jahr. Bei vielen Nachrichten, die über die verschiedensten sozialen Netzwerke seitens der Personalvermittler und Recruiter verschickt werden, gruselt es einen aber manchmal auch an den anderen 364 Tagen.

Vor einiger Zeit hatte ich mein Netzwerk gebeten, mir die nervigsten Nachrichten von Personalvermittlern und Co. mitzuteilen. Ich habe viele Feedbacks bekommen, die mich manchmal wirklich erschrocken haben. Vielen Dank an dieser Stelle für die vielen Anekdoten! Wäre es nicht so traurig und gruselig, könnte man fast drüber lachen. Die Auszüge bzw. Sätze aus Nachrichten waren alle an Menschen aus dem IT-Umfeld gerichtet.

Hier die TOP 10 der gruseligsten Recruiter-Aussagen bzw. Sachverhalte, von denen mir berichtet wurde. Sie stammen aus Nachrichten bei Xing und Co.:

Zitate aus Nachrichten:

  1. „Ihr Eau de Sprint und Deodoscrum machen diese Software ausgehfertig.“
  2. „Mit meiner Spürnase bin ich einfach dem zarten Hauch von Agilität gefolgt, der von Ihrem Profil ausgeht. Für Ihr Skill-Bouquet hätte ich eine interessante Position in petto.“
  3. „Ich suche JEEnies in a bottle.“
  4. „Wir bieten Java-Kreationen aus feinstem Scrum.“
  5. „Dieser Job ist javahrlich genial.“

Sachverhalte:

  1. Ich bekam ein Jobangebot für das Unternehmen, in dem ich arbeite.
  2. Man fragte mich nach Bekannten oder Kollegen, die ich für den Job vorschlagen könnte, weil ich kein Interesse hatte (warum sollte ich jemanden empfehlen, wenn ich den Recruiter nicht kenne und er sich eine Empfehlung noch nicht mal verdient hatte?)
  3. Ich bekam eine Nachricht mit dem Titel “Gezielte Ansprache“ und einem Text, der für die breite Masse bestimmt war. Was war daran jetzt gezielt? Ärgerlich!
  4. Mich nervt es, dass alle mir angebotenen Stellen bei Firmen sind, die alle innovativ, modern und/oder marktführend sind. Das kann doch nicht sein!
  5. Ich erhielt eine Mail mit folgender Auflistung á la “1,2 oder 3 – Letzte Chance vorbei“: „Bitte antworten Sie mir auf meine Mail ganz einfach, in dem Sie den passenden Buchstaben als Antwort senden: A) Nein danke, aktuell und in weiterer Zukunft bin ich nicht an einer neuen Position interessiert. B) Ja, das klingt doch sehr interessant. Gerne sende ich Ihnen einen aktuellen Lebenslauf zu und wir können uns bei einem kurzen Telefonat detaillierter austauschen. C) Ja, das klingt doch sehr interessant, kommt aber ein bisschen früh. Melden Sie sich doch bitte in xx Monaten wieder bei mir. D) Hört sich interessant an, aber Beratung kommt bei mir nicht in Frage. Bitte senden Sie mir inhouse-Positionen zu.“

Ob das nun gruselig ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich bin der festen Überzeugung: Liebe Recruiter und Co., das geht besser! Halloween sollten wir einfach dem 31. Oktober überlassen und des Rest des Jahres einen guten Job machen.


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Nein! Entwickler sind keine Rockstars!

Ich bekomme immer die Krise, wenn in Stellenanzeigen steht: Entwickler-Rockstars gesucht! Ich habe noch keinen kennengelernt, der sich als „Rockstar“ sieht.
Wenn nun aber ein geniales Unternehmen in Essen jemanden einstellen möchte, der (oder die) das Frontend rockt und hier richtungsweisende Instanz wird, suche ich dann etwa doch einen Rockstar?
Nein, sondern einfach einen Menschen, der seine Arbeit mag. Punkt.
–> ALSO: Du bist kein Rockstar, hast aber Lust die Richtung im Frontend anzugeben? Fit mit Angular 4? Fein! Dann melde Dich!

 

10 Anregungen zur Auswahl eines externen Recruiters inkl. kostenloser Checkliste

Ich liebe Checklisten!

Oh ja, und wie! Sie hören sich immer so wahnsinnig schlau an. Meistens sind sie das ja auch. Egal, ob bei den Urlaubsvorbereitungen, einem Autokauf oder einfach nur bei den Wochenenderledigungen: Wir lieben es, Checklisten und To-do-Listen zu erstellen und freuen uns wie kleine Kinder, wenn wir einen Punkt abhaken können (jedenfalls ist das bei mir so und mein Mann kann davon nicht nur ein Lied, sondern ein ganzes Konzert singen). Manchmal ermutigen uns Checklisten auch, Entscheidungen zu treffen – in die eine oder andere Richtung. Sie geben uns Sicherheit und helfen.

Anmerkung zum folgenden Text: Mit “Recruiter“ meine ich alle, die im Auftrag eines Unternehmens Bewerber suchen. Das können Einzelpersonen oder auch größere Unternehmen/Agenturen, Headhunter, Sourcer, Personalvermittler, Candidate Manager, Talent Scouts, ….sein. Die Liste ist beliebig zu erweitern. Ich nutze hier zur Vereinfachung den Begriff “Recruiter“.

Was haben nun Checklisten mit meinem Job zu tun? Als Recrutainerin versuche ich die “Bewerbungswelt“ ein wenig bunter und menschlicher zu machen. Durch meinen Selbstversuch und vor allem durch Erzählungen meiner Jobsuchenden wird mir von Tag zu Tag bewusster, wie wichtig die Auswahl eines guten (externen) Recruiters für ein Unternehmen ist.

Man achte auf Qualität

In meinem jetzigen Job sind mir seitens meiner Kunden noch keine Checklisten begegnet. Mich hat auch noch nie jemand gefragt, wie ich meine Arbeit mache. Die einzige Frage, die ich hin und wieder höre ist: „Wo suchst Du Kandidaten“. Ich finde, dass das “wo“ unwichtiger ist, denn das “wie“ ist doch viel entscheidender. Schade eigentlich, dass bei der Auswahl eines externen Recruiters nicht nach mehr gefragt wird! Als HRler in einem Unternehmen, egal ob klein oder groß, darf man sich dazu gerne Gedanken machen. Also, so richtige Gedanken. Immerhin verkörpert ein Recruiter idealerweise gewisse Werte für die eine Firma steht und ist die erste Kontaktperson zur potenziellen Arbeitsstelle des Jobinteressierten. Hier fängt auch das Employer Branding bereits an; also könnte es… so rein theoretisch. Ich finde: An dieser Stelle kann ganz viel falsch, aber auch ganz viel richtig laufen. Daher sollte nicht nur die Not, neue Mitarbeiter zu finden und das Versprechen des Recruiters, diese Not binnen weniger Tage zu lindern, ein Kriterium bei der Recruiter-Auswahl sein.

Außerdem wechselt bei einer erfolgreichen Personalvermittlung eine hübsche Summe Geld den Besitzer. Da darf man als Unternehmen und somit Kunde auch mal ein paar Fragen stellen und sogar Ansprüche erheben.

Anregungen für HRler in Unternehmen bei der Recruiter-Auswahl

 

  1. Kennenlernen! Für die optimale Zusammenarbeit bietet der Recruiter von sich aus ein persönliches Kennenlernen an. Da idealerweise zukünftig eine enge Zusammenarbeit stattfindet, sollte die Chemie stimmen. Dann haben auch beide Seiten Spaß am Job.
  2. Interesse! Möchte der Recruiter lediglich den Auftrag oder die Stellenanzeige von Dir zugeschickt bekommen? Oder bittet er um ergänzende Informationen, die er nur über Dich bekommen kann (Insiderinfos) und signalisiert somit ernsthaftes Interesse? Dieses „mehr an Informationen“ ist enorm wichtig. Für Kandidaten sind die weichen Fakten rund um einen potenziellen neuen Arbeitsplatz mitunter wichtiger als die harten Fakten einer Stellenanzeige.
  3. Hausaufgaben! Du solltest den Recruiter zunächst wie eine Art Bewerber sehen! Hat er sich im Vorfeld über das Unternehmen informiert? Weiß er, was ihr macht, wie ihr bei kununu bewertet seid und was ihr sonst noch im Netz über Euch preisgebt? Stellt er Fragen, die gerne auch mal kritisch sein dürfen (bspw. zu einer negativen Arbeitgeberbewertung)? Ein guter Recruiter hat seine Hausaufgaben gemacht und hat sich wie ein Bewerber mit Eurem Unternehmen beschäftigt! Also fragt, was er weiß!
  4. Buzzword-Bingo! Recruiter lieben es, immer wieder die gleichen Phrasen und Buzzwords zu nutzen. Wenn man viele der Kandidatenansprachen so liest, möchte man sich nur noch verstecken. Ist der Recruiter bereit, Dir beispielhaft zu zeigen, wie er zu potenziellen Bewerbern Kontakt aufnimmt (bspw. über soziale Medien) oder sogar in einem konkreten Fall, eine Nachricht zu formulieren? Wenn nein: Finger weg!
  5. Weniger ist mehr! Selbst wenn Du dringend Stellen besetzen musst, beauftrage nie allzu viele Recruiter mit der Besetzung von ein und derselben Stelle. Bei Bewerbern wirkt es unprofessionell, wenn sie den gleichen Job von mehreren Recruitern angeboten bekommen.
  6. Abwerbeverbot! “Pfiffige“ Recruiter werben Mitarbeiter in einer Firma ab und bieten dann ganz selbstlos die Nachbesetzung der offenen Stelle an. Nett, was? #Ironieoff Das habe ich nun schon so oft mitbekommen, dass ich das einfach nur abartig finde! In jede AGB gehört die Ergänzung, dass ein Abwerbeverbot für die Zeit der Zusammenarbeit (bis zur schriftlichen Kündigung der AGB) der eigenen Mitarbeiter verboten ist. Die Nichteinhaltung sollte den Recruiter hier auch ordentlich Geld kosten! Ich habe von “Kollegen“ schon Aussagen gehört wie “nach spätestens zwei Jahren muss man die vermittelten Kandidaten wieder ansprechen und sie weitervermitteln“. Auch das ist ein No-Go. Wenn Bewerber von sich aus wechseln möchten und ihren Recruiter des Vertrauens ansprechen: ok. Aber ansonsten sind die Mitarbeiter des Kunden tabu!
  7. Ansprechpartner! Hast Du einen oder mehrere Ansprechpartner bei Deinem Recruiter (oftmals stecken dahinter ja große Unternehmen mit vielen Angestellten)? Betreuen mehrere Mitarbeiter Deine offenen Stellen, ohne dass Du etwas davon weißt? Einen festen Ansprechpartner zu haben, steigert die Qualität bei der Kandidatensuche enorm. Durch das „Stille-Post-Prinzip“ gehen viele Deiner Infos verloren, wenn der Recruiter andere Mitarbeiter/Kollegen bei der Suche beteiligt. Die Qualität der Arbeit sinkt. Denk immer dran: Ein Recruiter sollte einen potenziellen Bewerber für Dein Unternehmen begeistern. Halbgare Informationen sind da nicht so glücklich.
  8. Lebenslauf! Achte bei der Auswahl eines Recruiters auch auf seinen Lebenslauf. Ein Recruiter, der weder aus dem Personalwesen (entsprechende Ausbildung/Studium oder einige Jahre praktische Erfahrung) kommt oder zumindest in einer für Euch relevanten Branche, für die ihr Mitarbeiter sucht, gearbeitet hat, kann kein guter Recruiter sein! Denn: Für viele ist die Personalvermittlung schnell verdientes Geld und ein reiner Vertriebsjob! Aber es geht um Deinen neuen Kollegen/in und den Ruf Deines Unternehmens. Eine gewisse Qualifikation sollte schon vorhanden sein, denn es ist eben KEIN Vertriebsjob.
  9. Bewertung! Bittet zukünftig die Bewerber, die über einen Recruiter vorgestellt wurden, dessen Arbeit zu bewerten. Über Bewertungen bekommst Du ein gutes Bild. Für viele externe Dienstleister gibt es ISO-Zertifizierungen, DIN-Normen usw., aber an einer zentralen Stelle, an der es um Menschen, Deine Mitarbeiter und das wichtigste Gut des Unternehmens geht, wird keine Qualitätsüberprüfung durchgeführt? Komisch, oder?
  10. Gesamteindruck! Internetauftritt, persönlicher Termin und Gesamteindruck: Stell Dir nun selber die Frage: Würdest Du Deine berufliche Zukunft in die Hände dieses Recruiters legen? Ist die Antwort Nein, solltest Du dies auch nicht von möglichen Bewerbern erwarten.

Lieber Personaler! Wie so oft im Leben gilt also auch hier: Gedankenanstöße und Checklisten sind sinnvoll und Qualität ist besser als Quantität. Denn mit guter Qualität kommt die Quantität ganz von selber! J

Lieber Recruiter! Du kannst diese Liste auch umdrehen und selber überlegem, für welche Unternehmen Du arbeiten möchtest. Denn auch wir haben das Recht, uns unsere Kunden auszusuchen. 🙂

Mit folgender Checkliste für Unternehmen kannst nun auch Du abhaken, idealweise bei einem JA!


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Die Recrutainerin goes Hollywood

Erwischt! Ich habe gelogen. Ich gehe natürlich nicht nach Hollywood. Dafür bin ich viel zu heimatverbunden. Aber für mich fühlt es sich gerade ein bisschen so an als ob. „Die Recrutainerin“ ist nun eine eingetragene Marke. Heute kam endlich die entsprechende Urkunde dazu und die ist für mich so schön wie für andere ein Oskar.

Warum ich mich entschieden habe, die Art meiner Arbeit als Marke eintragen zu lassen? Manchmal weiß ich nicht, ob ich die Antwort auf diese Frage mit einem „leider“ oder „zum Glück“ starten soll.

Die Variante „leider“:

Leider habe ich im ersten Jahr meiner Selbstständigkeit festgestellt, dass zu viele aus meiner Branche einfach nur einen schrecklichen Job machen. Sorry, das muss ich so unverblümt hier sagen, auch wenn es arrogant klingt. Ich habe es bis heute nicht verstanden, wie unpersönliche Massenmails und oberflächliches Gehabe in einem sehr auf den Menschen ausgerichteten Job so häufig vorkommen können. Die Erfahrungen, die ich gemacht habe und die Feedbacks, die ich erhalten haben, bestärkten mich in meinem Wunsch: Ich wollte meiner Arbeit Nachdruck verleihen und entschied mich für eine Markenanmeldung.

Die Variante „zum Glück“:

Zum Glück sind die Oberflächlichkeiten und auf Masse ausgelegten Arbeitsweisen der Anderen die Basis für meinen Erfolg. Dadurch freuen sich Menschen umso mehr, wenn sie mit mir arbeiten. Die Recrutainerin ist keine Marketingstrategie, sondern zu 100% Christiane. Etwas Schöneres konnte mir übrigens gar nicht passieren als meinen Job genau so machen zu können wie ich es möchte.

 

Danke an die Twitterperlen für diese tollen Spruch, der mir zu 100% aus der Seele spricht!

 

Ändert sich für Euch etwas, nur weil ich nun stolze Besitzerin eines ® bin?

Ja, in der Tat! Ab dem Sommer biete ich Workshops an und möchte mein Wissen, meine Erfahrungen und Erfolge gerne an Inhouse-Personaler weitergeben und echte, sympathische und authentische Recrutainer/innen aus Euch machen. Infos hierzu folgen.

Mal schauen, was ich von meiner To-do-Liste in diesem Jahr noch erledigt bekomme auf meinem Weg, das Recruiting jeden Tag ein kleines bisschen besser zu machen.


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Fröhliche Weihnachten und so!

Wenn Die Glückskekse, die man in die Welt verschickt, wieder zurückkommen. 🙂 Diesmal als Zimtsterne und Zimtherzen und sogar vegan! Bin so glücklich, denn die kleinen Dinge im Leben sind die wertvollsten! In diesem Sinne beende ich mein „Recrutainerin-Jahr“ und bedanke mich für die vielen tollen Momente, die ich mit Euch erleben durfte und natürlich für die vielen neuen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Dankbar und zufrieden tauche ich mit meinen Keksen nun ab und melde mich im neuen Jahr wieder. 🙂

Habt eine schöne Zeit, tankt Energie und lasst es Euch gut gehen. Fröhliche Weihnachten…und so…

Du Glückskeks!

Es gibt Termine im Leben, die sind einfach verdammt wichtig so wie bspw. ein Vorstellungsgespräch. Man möchte nichts falsch machen, bereitet sich optimal darauf vor und am Ende machen die Nerven doch, was sie wollen. Meine Medizin für starke Nerven sind meine Schoko-Glückskekse: Einfach reinbeißen, genießen und entspannen. 🙂

Heute habe ich wieder welche gebacken, die auch bereits auf dem Weg zu einem tollen Menschen sind. Bye bye Aufregung und viel Glück für Dein Gespräch! Und weil ich immer so mitaufgeregt bin, muss ich auch gleich mal einen knabbern. Wer will noch? 🙂

Wo finde ich eigentlich meinen Traumjob?

Alleine über 500 000 IT Stellen sind in Deutschland unbesetzt. Unternehmen versuchen alles (meinen sie jedenfalls), um Bewerber auf sich aufmerksam zu machen. Doch welcher der vielen Jobs ist denn nun meiner und wo finde ich ihn? Das ist eine gute Frage. Wie schon ein weiser Mann sagte: „Auswahl macht nicht glücklich“. Der weise Mann ist mein Mann und er findet die Auswahl an möglichen Essensvariationen schon zu viel und bittet immer, aus lediglich zwei Rezepten wählen zu müssen (Männer). Aber Recht hat er.

Alfred Ekel

Bei der Flut an Stellenangeboten, die sich leider auch irgendwie alle noch gleich anhören, verliert man schnell den Überblick. Wo suche ich am besten nach meinem Traumjob? Bei Monster? Stepstone? Indeed? Die Online-Jobbörse vom Arbeitsamt? Oder vertraue ich einem Headhunter, obwohl der mich während meiner Zeit der „Nichtsuche“ einfach nur genervt hat? Ja, ja: Auswahl macht eben nicht glücklich. Neben den fachlichen Inhalten muss ja vor allen Dingen das Unternehmen zu Dir passen. Schließlich bist Du die meiste Zeit Deiner Wachphase auf der Arbeit. Da will man ja möglichst keine Alfred Ekels als Kollegen haben.

Den einen Schlüssel zum Jobglück gibt es leider nicht, aber ich versuche Euch mal die Alternativen zum Stellenwust der bekannten Jobplattformen näher zu bringen.

And here are the results of the recrutainers vote:

Platz 5…

…fragt Freunde! Wenn sie happy sind mit ihrem Job, gibt’s dort vielleicht noch einen weiteren Gute-Laune-Job für Dich? Empfehlungen sind viel wert. Dazu gibt’s eigentlich nichts weiter zu sagen.

 

Platz 4…

… für kununu. Warum? Hier kannst Du endlich mal andere Suchkriterien nutzen anstelle der üblich Verdächtigen. Hier stehen Benefits und Mitarbeitermeinungen im Fokus. In der Rubrik „Arbeitgeber, die zu mir passen“ kannst Du Dir bspw. alle Firmen in Deiner Region anzeigen lassen, die Home Office anbieten. Oder die Möglichkeit, einen Hund mit zur Arbeit zu bringen. Oder legst Du eher Wert auf eine Kinderbetreuung (damit ist nicht die Betreuung der Kollegen gemeint)? Das Gute: Lass Dir nur Firmen anzeigen, die eine gewisse Mindestpunktzahl an Bewertungen von den eigenen Mitarbeitern erhalten haben. Dann sinkt die „Alfred-Ekel-Wahrscheinlichkeit“. Einige Unternehmen nutzen kununu auch, um ihre offenen Stellen dort zu hinterlegen. Sollte dies nicht der Fall sein, lohnt ein Blick auf die Firmenwebseite, denn nicht jeder streut Stellenanzeigen wie verrückt in allen Medien. Auch hier nichts Passendes dabei, die Firma interessiert Dich aber brennend? Versuch es mit einer Initiativbewerbung. Mit kununu findest Du garantiert Firmen, die vorher nicht so auf Deinem Radar rumflogen – und dann noch von den eigenen Mitarbeitern geprüft! I like.

 

Platz 3…

… geht natürlich an die Headhunter. Aus vornehmer Zurückhaltung nenne ich als Recrutainerin uns mal nicht auf dem ersten Platz. Würde mir ja sonst keiner glauben! Ja, wir können so ungemein nerven, aber auch so nützlich sein, wenn wir gebraucht werden. Aber: Treffe Deine Headhunterwahl mit etwas Vorsicht, damit Du auch wirklich einen Guten erwischst. Auf folgende Dinge solltest Du achten:

  1. Kennt Dein Headhunter die Firma, die er Dir vorschlägt persönlich und kann Dir auch außerhalb der Stellenanzeigen ein paar Insiderinformationen nennen, die nicht im üblichen Marketingblabla einer jeder Firma stehen?
  2. Nennt er Dir auf Anhieb den Namen des Unternehmens? Ich verstehe bis heute nicht, warum daraus immer so ein Geheimnis gemacht wird! Das schafft nicht gerade die beste Vertrauensbasis.
  3. Geht der Headhunter auf Deine Wünsche ein? Fragt er direkt, was Du – ganz speziell Du – Dir für die Zukunft wünschst? Oder stellt er seine zu besetzenden Stellen über Deine Bedürfnisse?
  4. Du bekommst zackig Feedback und zwischendrin auch mal eine Wasserstandsmeldung, selbst wenn es nichts Neues gibt? Das signalisiert, dass er sich auch wirklich um Dich kümmert, Dich auf dem Radar hat und Du nicht nur eine weitere Option bist, um Geld zu verdienen.
  5. Am Ende muss natürlich die Sympathie stimmen. Jeder hat einen eigenen Stil (hoffe ich zumindest) und verkörpert damit auch einen entsprechenden Kundenkreis. Als verlängerter Arm der Personalabteilung spiegelt der Headhunter im Idealfall auch die Werte des Unternehmens wider.
  6. Viele Headhunter sind spezialisiert auf Bereiche, Personengruppen oder Branchen. Es ist nicht verkehrt, Dir auch jemanden zu suchen, der Ahnung von Deinem Job oder Deiner Branche hat.

Wie man überhaupt einen Headhunter findet? Keine Sorge: Er findet Dich. Stell einfach Deinen Xing-Status auf „Aktiv auf Jobsuche“ (gleiches gilt für LinkedIn, stackoverflow etc.) und füttere Dein Profil mit möglichst vielen Informationen. Alternativ frag Deine Freunde; Empfehlungen sind immer noch das Beste.

 

Platz 2…

… geht an Xing! Als bekennender Xing-Nerd gibt’s für das berufliche Netzwerk trotzdem nur Platz 2. Die Möglichkeit für Euch, dort über ein aussagekräftiges Profil gefunden zu werden, ist eigentlich Platz 1 wert, aber den bekommt heute mal mein persönlicher Newcomer. Wenn Du bereit bist, ein paar Euros zu investieren, empfehle ich Dir die Xing ProJobs Mitgliedschaft. Hier kannst Du Deinen Lebenslauf hochladen, detailliertere Wünsche zum neuen Job hinterlassen und hast Zugang zu Jobangeboten, die nur für ProJobs-Mitglieder sichtbar sind. Außerdem weiß dann wirklich jeder: Du suchst einen neuen Job (keine Angst, Kollegen und Chef sehen das nicht, sondern nur die Personaler, die auch entsprechend Geld dafür zahlen). Eine ProJobs-Mitgliedschaft liegt bei ca. 100 Euro für sechs Monate, das kommt auch immer auf das aktuelle Angebot an. Die Kosten können als Bewerbungskosten sogar steuerlich geltend gemacht werden.

 

Auf Platz 1…

…steht für mich derzeit ganz klar die App truffls. Es ist so herrlich einfach! Hier kannst Du Deinen Lebenslauf ohne viel Schnickschnack hochladen entweder aus Deinem bestehenden Xing- oder LinkedIn-Profil oder durch Abfotografieren. Dann noch Deine Suchkriterien zum Traumjob eingeben und Dir einfach mögliche Jobs vorschlagen lassen. Wenn etwas Interessantes dabei ist, genügt ein Wisch nach links und Dein Interesse wird bekundet. Idealerweise nimmt der Personaler dahinter Kontakt mit Dir auf. Ist der Job nix für Dich, geht’s mit einem Wisch nach rechts weiter. Ganz easy. Nichts, was die Welt verändert, aber immerhin ist das Ganze noch recht neu und kann abends auf der Couch genauso genutzt werden, wie auf dem stillen Örtchen oder in der Bahn. Die meisten Firmen, die dort Stellen veröffentlichen, haben zumindest schon mal verstanden, dass es nicht immer der klassische langweilige Bewerbungsweg sein muss und das spricht für das Unternehmen.

 

Und dann?

Auf allen weiteren Plätzen findet ihr gleichermaßen alle Jobbörsen und Möglichkeiten über verschiedene Portale, Eure Lebensläufe zu hinterlegen, Suchagenten mit E-Mail-Benachrichtigungsfunktion einzurichten oder Stellenangebote zu sichten. Das Geflecht ist so dicht und selbst für mich mitunter verwirrend.

Am Ende ist die Jobsuche ähnlich der Partnersuche: Du weißt was Du willst und was Du nicht willst, aber das musst Du erst mal finden! Ein gesunder Mix aus verschiedenen Möglichkeiten führt sicherlich am schnellsten zum Erfolg.

Hör auf Deinen Bauch und suche Dir ein Unternehmen, das Dich nicht nur als Skill, sondern als Menschen wahrnimmt!


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